Parylene wird häufig für Anwendungen in der Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt, da es kritische Systeme schützen kann, ohne das Gewicht zu erhöhen oder Signale zu stören.
Verteidigungssysteme erfordern absolute Langlebigkeit unter rauen und unvorhersehbaren Bedingungen. COAT-X bietet äußerst zuverlässige Schutzfolien, die empfindliche Elektronik – wie Sensoren, Kommunikationsmodule, Stromversorgungssysteme und Leitsysteme – vor Feuchtigkeit, Chemikalien, Salznebel, Abrieb und extremen Temperaturschwankungen schützen.
Unsere konformen Parylene-Beschichtungen und hochentwickelten Mehrschicht-Verbundwerkstoffe gewährleisten auch in korrosiven, feuchten oder vibrationsreichen Umgebungen eine langfristige Einsatzbereitschaft. Die speziell für missionskritische Anwendungen entwickelten COAT-X-Lösungen verbessern die Tarnkappeneigenschaften, verhindern vorzeitige Bauteilausfälle und verlängern die Lebensdauer von Verteidigungsausrüstung, die zu Lande, zu Wasser oder in der Luft zum Einsatz kommt.
Ob Drohne (UAV) oder Unterwasserroboter (UUV) – der Schutz der Elektronik hängt von einer wirksamen Isolierung gegenüber der Umgebung ab. Parylene bietet eine vollständige Wasserdichtigkeit gemäß IPX8 und bildet eine undurchdringliche, wasserabweisende Barriere gegen Salzwasser und Salznebel, die für elektronische Schaltkreise äußerst korrosiv sind. Bei Flugdrohnen, bei denen jedes Gramm direkten Einfluss auf die Akkulaufzeit und die Ausdauer hat, bietet Parylene im Vergleich zu herkömmlichen Beschichtungen einen überlegenen Schutz und ist dabei fünf- bis zehnmal leichter. Es weist zudem eine hohe Beständigkeit gegen Flüssigkeiten auf und schützt Steuerplatinen vor dem Kontakt mit Kraftstoffen, Schmiermitteln und Reinigungschemikalien, wie sie auf Militärstützpunkten, auf Schiffen oder unter rauen Einsatzbedingungen häufig vorkommen.
In diesen Systemen sind optische Genauigkeit und thermische Sensorik von entscheidender Bedeutung. Parylene ist transparent und bietet eine hervorragende Lichtdurchlässigkeit im sichtbaren und nahen Infrarotbereich (NIR), sodass Linsen oder Bildsensoren damit beschichtet werden können, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen. Zudem schützt es empfindliche Infrarotdetektoren vor Feuchtigkeit und korrosiven Gasen, während es selbst nur wenige Mikrometer dick ist, sodass es nicht als Wärmeisolator wirkt, der die Temperaturmesswerte verfälschen könnte. Darüber hinaus trägt seine Konsistenz im Nanobereich dazu bei, Blendungen zu reduzieren und Lichtverzerrungen zu verhindern, die typischerweise durch dickere oder ungleichmäßig aufgetragene flüssige Poliermittel verursacht werden.
Diese Systeme sind das “Gehirn” von Raketen, Satelliten und Flugzeugen und müssen trotz extremer Vibrationen und Druckschwankungen einwandfrei funktionieren. Parylene gewährleistet dank seiner sehr niedrigen Dielektrizitätskonstante die Signalintegrität und stellt sicher, dass es hochfrequente Signale von Leitsystemen wie GPS oder Radar nicht stört, wodurch Verzögerungen oder Datenverluste vermieden werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Polymeren weist Parylene zudem eine extrem geringe Ausgasung auf, was für Weltraumsysteme und ballistische Raketen, die in großen Höhen oder unter Vakuumbedingungen betrieben werden, von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus trägt es dazu bei, die Bildung von Zinnwhiskern zu verhindern – mikroskopisch kleine Metallfäden, die in miniaturisierten, hochdichten elektronischen Bauteilen Kurzschlüsse verursachen können.
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